Deutsch
 
 
 
 
 

Offroad-Historie

Auch wenn der Lausitzring zu den jüngsten Rennstrecken in Deutschland gehört, der Enduro- und Offroad-Motorsport hat in der Lausitz eine lange Tradition. So findet ab 1974 die Internationale Motorradgeländefahrt „Rund um die Braunkohle“ in der Gemeinde Schipkau statt. Am 14. Oktober 1990 wird diese Veranstaltung leider zum letzten Mal ausgetragen. Auch das einzige Endurosport-Leistungszentrum auf dem Gebiet des heutigen Landes Brandenburg befindet sich zu DDR-Zeiten hier in der Region – zwischen Schipkau und Senftenberg. Nach der Wende entsteht auf dem Gelände des Leistungszentrums das „Enduroland Senftenberg“.

Doch die schrittweise Reprivatisierung der Wälder schränkt das befahrbare Gebiet immer mehr ein. Der Bau des Lausitzrings bedeutet das endgültige Aus für das "Enduroland Senftenberg" und die Motocross-Strecke "Klettwitz-Sonnenhäusel". Den Offroad-Fans der Region wird jedoch eine neue Motocross-Strecke am Lausitzring versprochen. Sie ist sogar in den originalen Bebauungsplänen vorgesehen.

Gebaut wird sie jedoch nicht. Im Gegenteil, die Pläne verschwinden in einer Schublade.

„Daraus haben wir sie nun wieder herausgeholt“, freut sich Josef Meier, geschäftsführender Gesellschafter der EuroSpeedway Verwaltungs GmbH, verkünden zu dürfen. „Wir wissen um die lange Tradition des Offroad- und Endurosports hier in der Region und auch, dass es noch immer ein großes Interesse daran gibt.“ Nach einjähriger Planungs- und Genehmigungsdauer erfolgt der Baubeginn für die neue Motocross-Strecke am 27. August 2011. Bereits sieben Wochen später, am 14. Oktober 2011, wird das Richtfest gefeiert und die Strecke auf den traditionsreichen Namen "Lausitzring Sonnenhäusel" getauft. Die ersten Runden auf dem neuen Kurs fährt MX2-Weltmeister Ken Roczen. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2012 geplant.